Pfarrer Stefan Hucke

Geboren im April 1959, verheiratet mit Christiane Hucke, zwei erwachsene Kinder.

Ich bin gerne Pfarrer! Und ich nehme mir auch gern Zeit für ein Gespräch mit Ihnen. Zur Vereinbarung eines Termins bin ich am besten per Telefon zu erreichen, 06151-63212 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Auch Frau Hildenbeutel im Gemeindebüro (Tel. 06151-63884) kann Gesprächswünsche an mich weiterleiten.

Vertrauen und Zeit sind die Grundlagen meines Dienstes als Pfarrer der Petrusgemeinde. Seelsorge, Unterricht und Gottesdienst sind dabei die drei Hauptfelder meiner Tätigkeit. Ich genieße die Vielfalt der Aufgaben und Möglichkeiten eines Pfarrers, die vielen Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen in allen Lebenssituationen und -phasen, den Dialog mit den Menschen und im Gebet mit Gott.

Wie wird ein junger Mann zum Pfarrer? Bei mir waren es drei Einflüsse, die den Wunsch in mir reifen ließen. In meiner Familie war der Gang zum Gottesdienst selbstverständlich und ich bekam zu Kirche und Gemeinde dadurch eine gute Brücke gebaut. In früher Kindheit, etwa mit 6 Jahren, gab es eine richtige Berufung durch meine Urgroßmutter. Aus Anlass eines Besuchs bei ihr in Luckau, Brandenburg, gab sie mir die Frage mit auf den Weg, ob ich nicht Pfarrer werden wolle. Diese Vision hat mich nicht losgelassen.

Später wurde ich durch die evangelische Jugendarbeit in meiner Heimatstadt Wiesbaden geprägt. Schon früh übernahmen wir Mitverantwortung für die Gruppenstunden und Freizeiten. Es war unter uns egal, welchem Schultyp jemand zugeordnet war. Einbringen konnten und durften sich alle. Seit einem besonderen Gottesdienst, der mich als Jugendlichen, was den Glauben betrifft, ins Herz traf, war meine Zunge frei und gelöst, im Rahmen der Jugendarbeit Andachten und Gottesdienste zu gestalten.

Ein prägendes Erlebnis war meine erste Kirchentags-Teilnahme 1975 in Frankfurt am Main. „In Ängsten und siehe wir leben“ lautete das Motto. Ich nahm als Schüler teil und es öffneten sich mir „Welten“. Besonders der internationale Charakter des Glaubens und auch die Brückenfunktion des Kirchentags für die öffentliche Frage nach den Werten unserer Gesellschaft und ihr soziales Engagement wurden mir dadurch sehr bewusst.

Mein Ausbildungsweg als Pfarrer führte mich nach dem Abi nach Erlangen und Bochum. Das Theologiestudium war interessant, doch die intensiven Begegnungen mit Familien in einem sozialen Brennpunkt förderten in mir den Wunsch, zusätzlich Sozialarbeit zu studieren. An der evangelischen Fachhochschule Bochum habe ich, neben dem Theologiestudium an der Ruhr-Universität, dieses Studium abgeschlossen und beim Diakonischen Werk in Groß-Gerau im Bereich „Allgemeine Lebensberatung“ mein Anerkennungsjahr als Sozialarbeitet geleistet. Am 1.September 1986 kam ich als Vikar in die Petrusgemeinde in Darmstadt zu Manfred Raddatz als Lehrpfarrer. Von Juni bis Dezember 1988 beendete ich mein Vikariat mit einem halben Jahr der Mitarbeit in der „Ökumenischen Werkstatt“ in Frankfurt, heute „Zentrum Ökumene“. Vom 1.1.1989 bis 31.10.2011 war ich Gemeindepfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Schaafheim, Dekanat Vorderer Odenwald.

Ich möchte auf meinem Weg als Pfarrer nicht stehen bleiben. Fortbildungen und Supervision gehören darum selbstverständlich dazu. Ein besonderes Interesse habe ich an allen seelsorgerlichen Themen, vom Einzelgespräch bis zur systemischen Begleitung von Familien oder Gruppen, an Fragen der Gemeinwesen- und Stadtteilarbeit und am Themenfeld „Organisationsentwicklung, Gemeindeentwicklung und Gemeindeaufbau“.


Weihnachtsgottesdienst

Wer sich stark engagiert und viel mit anderen unterwegs ist, braucht auch Zeiten der Stille und der Einkehr vor Gott. Dann kann sich der innere Akku durch das Hören auf Gottes Wort und die Erfahrungen im Gebet wieder aufladen. In den letzten Jahren achte ich mehr als früher auf diese wichtige Ressource.

Seit sieben Jahren bin ich jetzt Pfarrer der Petrusgemeinde: eine an Erfahrungen reiche Zeit. Es ist jeden Tag neu ein intensives Geben und Nehmen. Besonders dankbar bin ich für die gute Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand, den vielen und sehr engagierten ehrenamtlichen und den wenigen, aber ebenso engagierten vergüteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde. Wo Menschen miteinander unterwegs sind, kann nicht immer alles gelingen. So komme ich wieder auf den Anfang meiner Zeilen zurück: Zum Angebot des Gesprächs. Im Dialog lassen sich Fragen klären und Verbesserungsmöglichkeiten absprechen. Ich lade Sie herzlich dazu ein.​